Diagnose vor den Medikamenten
Um Migräne wirkungsvoll zu behandeln ist die richtige Diagnose eines Arztes Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Manche Menschen haben nur immer wieder mal einen kleinen Anfall, bei dem es reicht, sich in einen dunklen Raum zu legen und ein kühles Tuch auf die Stirn, während bei anderen die Migräneattacke so stark ist, dass sie mehrere Tage im Monat komplett außer Gefecht gesetzt sind und die Lebensqualität stark eingeschränkt ist.
Am besten ist das führen eines Migränetagebuchs, mit dem man dem Arzt helfen kann, eine genaue Diagnose zu stellen. So sollte man auch die Migräne nicht unbedingt selbst medikamentieren; und sollte man es doch machen, ist die Einnahme von rezeptfreien Migränemedikamenten über einen längeren Zeitrum absolut nicht zu empfehlen.
Verschiedene Medikamente die helfen
Seit den 90er Jahren steht eine Menge an Migränemedikamente zur Verfügung, sogenannte Triptane.
Es gibt sie in verschiedenen Formen, so dass man, um ein gutes Mittel zu finden, dass den eigenen Schmerz am besten vertreibt, am besten mehrere Präparate des Migränemedikaments ausprobiert.
Als Mittel bei leichten bis mittelschweren Migräneattacken wird unter anderem Acetylsalicylsäure (ASS) als Mittel der ersten Wahl empfohlen. So wurde in mehreren Studien festgestellt, dass eine Therapie mit ASS einer Therapie mit Triptanen in nichts nachsteht. Die Wirksamkeit ist in direktem Vergleich fast ebenso gut.
Lediglich beim Kriterium Schmerzfreiheit nach zwei Stunden liegen Triptane leicht vorne.
Auch muss man Migräne Aspirin nicht mit anderen Medikamenten wie einem Antiemetikum kombinieren. Ein weiterer Vorteil von Aspirin Migräne ist, dass der Wirkstoff schneller den Magen verlässt, damit schneller resorbiert wird und noch dazu kostengünstiger ist als Triptane. Kinder können ebenso problemlos mit Ass behandelt werden.
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